24. Dezember

Die Tür is mit an gewaltigen Krochen auf, und…. a unbeschreibliches Licht hot plötzlich den Raum erfüllt, und der Wind, der jetzt in den Stall g’schlichen is, hot se zärtlich und worm an die Menschen g’schmiegt. Das Licht wor bis noch Bethlehem zum seh’n und den Bewohnern wor klor: „De Ausländer hob’n de Verordnung brochen!“ Die gaunze Horde is aussi zog’n, mit Mistgabeln und Fackeln bewaffnet,

hom’s de Stalltür eitretn und san erstarrt: Wia a Insel im stürmischen Meer, wia a unendlicher hoher Berg in weiter Ebene, wia a Licht im Dunkeln, so is des Kind vor eana in da Kripp’n g’legen.

 

„Ihr bringts uns eicha Liacht“, hot da Josef g’sogt: „nett von eich, danke, oba wir brauch’ns nimma. Oba kummt’s ruhig näher, kummts!“ Und wias näher treten san, is des Liacht losg’rennt – von an zum andern, zu olle Leut von Bethlehem und von dort um die ganze Welt – bis olles Dunkel verschwunden is und in helles Licht taucht wor!!!

 

.... dieses Licht wünschen wir Ihnen/Euch auch in "Eurem Haus"..... 

Ein gesegnetes Weihnachtsfest Familie Brandl